Tanzen verbindet

tanzen verbindet
Mehrwert für die Gesellschaft

- Welches gesellschaftliche Problem möchtet Ihr lösen?
Die Voraussetzung für Integration heißt zuallererst: sich gegenseitig kennenzulernen. Die regelmäßigen Treffen von Frauen im Verein InKultuRa sind eine gute Voraussetzung, um durch Begegnung die Integration zu fördern. Zuletzt haben sich ca. 10 Frauen im Verein jede Woche morgens getroffen und haben die Gelegenheit genutzt, sich auszutauschen und in Begegnung mit anderen Frauen zu kommen. Die Treffen wurden durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen von Caritas und InKultuRa begleitet. Diese Treffen boten den Frauen die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, Neues zu entdecken, Veranstaltungen zu besuchen, gemeinsame Ausflüge zu machen, Deutsch zu lernen und aktiv am Stadtleben teilzunehmen. Der Wunsch, gemeinsam zu tanzen, kommt von den Frauen. Wir haben diesen Wunsch gerne aufgegriffen und eine besondere Möglichkeit geschaffen, in Kontakt mit anderen Frauen aus Weingarten zu kommen.
- Was bietet Ihr an, um das gesellschaftliche Miteinander positiv zu fördern?
Frauen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen (Einheimische und Zugewanderte) erleben Tanz als ein verbindendes Element der eigenen und der fremden Kultur. Das Kennenlernen geschieht hier über und mit der gemeinsamen Bewegung. Wir lernen von- und miteinander. Das Verständnis für einander wächst durch die natürliche Offenheit. So wird eine lebendig bewegte Kommunikation im multikulturellen Kontext ermöglicht.
- Warum seid Ihr so wichtig für eure Gesellschaft?
Frauen mit Einwanderungsgeschichte, die schon länger in Deutschland leben, informieren, beraten und begleiten geflüchtete Frauen und unterstützen dadurch ihre gesellschaftliche Teilhabe. Sie sind wichtige Multiplikatorinnen in der Arbeit mit neu zugewanderten Frauen. Sie sind "Brückenbauerinnen", die einen großen Beitrag für die Integrationsarbeit vor Ort leisten.
- Welche Zielgruppen werden durch das Projekt erreicht?
Frauen mit und ohne Migrationshintergrund

Ehrenamtlicher Einsatz

- Wie viele Ehrenamtliche haben mitgewirkt?
2
- Welche Altersgruppen sind unter Euren Ehrenamtlichen vertreten:
über 30 Jahren

Kooperation

- Welche Kooperationspartner haben das Projekt unterstützt?
Tanzschule Doremi, Stadt Weingarten, Fach- und Koordinierungsstelle Demokratie leben

Projektfinanzierung

- Wie wurde das Projekt finanziert?
Staatliche Fördermittel

Nachhaltigkeit

- Ist es etwas Einmaliges?
nein
- Was wünscht/plant Ihr, damit das Projekt noch effektiver/besser wird?
Das Projekt war erfolgreich, somit werden keine Änderungen angestrebt. Alle Akteurinnen und Akteure würden es begrüßen, wenn das Projekt weitergeführt wird.

Wirkungsgrad (Social Impact)

- Welchen positiven Einfluss hatte es auf die Gesellschaft?
Der Erfolg des Projektes zeigt sich an der regen Teilnahme der Frauen mit und ohne Migrationshintergrund, an der Bereitschaft zur Teilnahme an zusätzlichen Veranstaltungen und an der großen Zahl von Frauen, die nach dem Projekt weiter im Verein tanzen wollen. Wir hoffen, dass darüber hinaus soziale Kontakte und ein interkulturelles Verständnis entstehen, die nicht unmittelbar messbar sind. Die Teilnehmenden bekommen am Ende des Projektes einen Feedbackbogen, um eine Rückmeldung und Bewertung abgeben zu können.
- Welchen positiven Einfluss hatte es auf die Organisatoren/Ehrenamtlichen?
Frauen aus unserem Verein haben dieses Projekt gerne begleitet, da es ihnen auch Spaß gemacht hat. Einige Frauen haben Migrationshintergrund, was sich positiv auf das Projekt ausgewirkt hat. Die Doremi Tanzschule ist im gleichen Gebäude wie der Verein Inkultura. Das Projekt ermöglichte uns eine enge Kooperation mit verschiedenen Akteuren.

zusätzliche Informationen

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